Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein: GEW fordert Mindeststandards beim Lernen in der digitalen Welt; 04/2019

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GEW fordert Mindeststandards beim Lernen in der digitalen Welt

Der Digitalpakt wurde jüngst beschlossen, nun sollen die Gelder für Schulen zügig freigegeben werden. Die GEW fordert die Landesregierung vor diesem Hintergrund auf, Mindeststandards für Schulen beim Lernen in der digitalen Welt festzulegen. Neben der flächendeckenden Ausstattung mit Glasfaser und W-LAN, befürwortet die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Katja Coordes, den größten Teil der Mittel in Schulen zu investieren, „die bisher über keine oder nur eine geringe Ausstattung mit digitalen Medien verfügen, um die Mindeststandards erfüllen zu können“. Die heterogene Ausstattung der Schulen im Land führe zu unterschiedlichen Lehr- und Lernbedingungen, aber auch zu einem unterschiedlichen Bedarf an Ausstattung für das Lernen und Lehren. „Land und Schulträger sind in der

Pflicht, Schulen und Lehrkräfte so auszustatten, dass die Umsetzung der Fachanforderungen für den Unterricht an allen Schulen möglich ist“, so Coordes weiter. Vom Land verlangt sie mehr Zeit und Geld für die notwendige Lehrkräftefortbildung. Es sei überdies in der Pflicht, Voraussetzungen für eine digitale Kommunikation an den Schulen sicherzustellen, die den Bestimmungen des Datenschutzes voll und ganz genügen.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2019


 

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