Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein: A13 für alle – Mindestens!; 07-08/2014

A13 für alle – Mindestens!

In Schleswig-Holstein ist zwischen Landesregierung und der GEW ein Streit über die Bezahlung der Lehrkräfte entbrannt. Das Bildungsministerium des Landes plant, künftig alle LehrerInnen in die Besoldungsgruppe A13 einzugruppieren. Finanziert werden soll dies durch Streichung zumindest eines Teils der A14-Stellen an Gymnasien und Beruflichen Schulen. Damit hätten weniger Lehrkräfte eine Chance zum Oberstudienrat befördert zu werden. „Eine einheitliche Besoldung aller Lehrerinnen und Lehrer mindestens nach der Besoldungsgruppe A13 wäre ein gewaltiger Fortschritt. Damit wäre eine jahrzehntelange GEW-Forderung umgesetzt. Endlich wäre Schluss mit der überholten Tradition: kleine Kinder = kleines Geld; große Kinder = großes Geld“, sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn. „Eine Streichung von Beförderungsstellen an Gymnasien und Berufsbildenden Schulen zur Finanzierung der zukünftigen Besoldung lehnen wir ab. Auch wegen der Konkurrenzsituation gegenüber anderen Bundesländern macht das keinen Sinn. Das Land läuft sonst Gefahr, für bestimmte Fächer und Schularten keine Lehrkräfte mehr zu finden“, so Heidn weiter.

Quelle: Beamten-Magazin 07-08/2014


 

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